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ABL Hauptrunde: Der Kampf um die (letzten) Playoffplätze

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Basketball in Österreich - News aus der ABL
Geschrieben von: Chris Metzker (sportZ)   
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 19:13 Uhr

NAlexander Lanegger fehlte im letzten Spiel des Grunddurchganges der ABLachdem der UBSC Graz in einem von Ausfällen geprägten SKY Live-Spiel (bei den Gastgebern fehlen Lanegger, später auch Grum und Koch, bei den Bulls fehlt Gray sowie Kügerl) mit 75:83 gegen die Kapfenberg Bulls verloren hat, standen die endgültigen Platzierungen nach dem Grunddurchgang fest. Wir zeigen euch nochmals, welches Team wo steht, und wie es in der bevorstehenden Hauptrunde (geteilt in H1 und H2) weitergeht.

 

 

Die 22. Runde des Grunddurchgangs der Admiral Basketball Bundesliga brachte sowohl in der oberen, als auch in der unteren Tabellenhälfte noch eine Veränderung. Die Kapfenberg Bulls haben mit ihrem Sieg gegen Graz noch den amtierenden Meister aus Oberwart überholt, während der BC Vienna aufgrund der Niederlage gegen die Dukes – bei gleichzeitigem Sieg der Panthers gegen St. Pölten – von eben diesen noch überholt wurde. So ergibt sich nach 22. Runden und 20 bestrittenen Spiele der einzelnen Vereine folgendes Tabellenbild:

  1. Klosterneuburg Dukes (34)
  2. Gmunden Swans (30)
  3. WBC Wels (30)
  4. Kapfenberg Bulls (28)
  5. Oberwart Gunners (26)
  6. Güssing Knights (20)
  7. UBSC Graz (14)
  8. Fürstenfeld Panthers (14)
  9. BC Vienna (14)
  10. Traiskirchen Lions (8)
  11. UBC St. Pölten (2)

(Eine detaillierte Tabelle gibt es HIER)

Wie geht es nun weiter:

Das Teilnehmerfeld teilt sich für den weiteren Meisterschaftsverlauf in 2 Gruppen, gespielt wird die Hauptrunde 1 (H1) sowie die Hauptrunde 2 (H2), die bisher erzielten Meisterschaftspunkte werden jedoch mitgenommen.

Die Dukes aus Klosterneuburg stehen immer wieder aufDie 6 besten Mannschaften sind bereits fix für die Playoffs qualifiziert und kämpfen in der H1 um weitere Meisterschaftspunkte und somit um eine möglichst gute Platzierung. Diese ist insofern wichtig, da es dabei um das Heimrecht in den Playoffs geht. Gespielt wird in gewohnten Modus, jeder gegen jeden, Hin- und Rückspiel. Anders als im Grunddurchgang gibt es in der H1 keine spielfreien Runden mehr für die Mannschaften, da die Anzahl der Mannschaften nun wieder gerade ist. In insgesamt 10 Runden kann ein Team rein rechnerisch bis zu 20 Meisterschaftspunkte einfahren, theoretisch wäre es daher sogar noch möglich, dass die Güssing Knights (6.) am Ende den ersten Platz belegen. Auch wenn dieser Fall eher unwahrscheinlich ist, wird es dennoch zu Veränderungen kommen, einige Unkonzentriertheiten bei den Dukes, ein starker Run der Verfolger aus Gmunden oder Wels, und schon haben wir einen anderer Führer. Auch Kapfenberg erholte sich im Laufe der Saison von einem schwierigen Start, und dass man die Gunners nicht unterschätzen sollte, bewiesen sie bereits im letzten Jahr, wo sie mit einer 8:2 Bilanz durch die Hauptrunde fegten. Einzig Güssing nimmt eine kleine Außenseite-Rolle ein und sind ein wenig abgeschlagen vom Rest, aber für die junge Truppe von Coach Langer ist (nicht nur wegen dem Verletzungspech)die Qualifikation für die Playoffs schon ein Erfolg. Ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ wird man die Erfahrung aufsaugen und weiter hart am an sich arbeiten.

Auch in der H2, in der sich die Teams von Platz 7 bis 11 messen, geht es noch um einiges, konkret um die letzten 2 verbleibenden Plätze für die Playoffs (in Summe qualifizieren sich 8 Mannschaften). Der Modus ist ident mit dem der H1, jedoch wird wie schon im Grunddurchgang jeweils eine der Mannschaften einen spielfreien Tag haben. Gespielt werden also 8 Runden, es geht um potenzielle 16 Meisterschaftspunkte, und in der unteren Hälfte wird es wohl noch um einiges spannender, denn mit Graz, Fürstenfeld und Wien sind 3 Mannschaften mit je 14 Punkten gleichauf. Hier zählt jeder Sieg, auch Traiskirchen und die zuletzt stark spielenden St. Pöltner können der einen oder anderen Mannschaft den Weg in die Playoffs erschweren.

Die Bundesliga gab bereits die Rohansetzung für den weiteren Verlauf bekannt, die ersten Spiele wurden auch zeitlich schon festgelegt. Die Paarungen in der Übersicht:

Oberwart Gunners vs. Gmunden Swans, Sa. 18.2., 19h
Güssing Knights vs. Klosterneuburg Dukes, So. 19.2., 17h
Kapfenberg Bulls vs. WBC Wels, Mo. 20.2., 19h SKY Live Spiel
UBC St. Pölten vs. Fürstenfeld Panthers, So. 19.2., 17h
BC Vienna vs. Traiskirchen Lions, So. 19.2., 18h

Einige Knüller warten auf uns, z.B. Meister gegen Vizemeister, die Dukes bekommen erneut die Chance, sich gegen die Knights durchzusetzen. Auch die St. Pöltner können sich für die bittere Niederlage in der letzten Runde gegen Fürstenfeld revanchieren.

Wir werden euch natürlich auch zukünftig in regelmäßigen Abständen über die Geschehnisse in der Liga informieren.




 

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